Graubünden kreuz und quer

von A. Z.

Die Sommerferien waren bis anhin mit wenig Leiden, stattdessen mit potentiell zu viel (Ess-)Genuss verbunden, der Abenteuerfaktor kam zu kurz. Zudem waren einige Tage Sorglos-Wetter angekündigt (gewitterfrei). Ausreden gab es also keine mehr, und so stellte man sich der Herausforderung.

Ohne Verschriftlichung entstand am Tag vor dem Start die Tour-Idee, um dann während des ersten Anstiegs in den schweifenden Gedanken festzustellen, dass das Ganze ja auf 5 Etappen hinausläuft, statt auf die terminlich möglichen 4 Tage. So wurden im Geiste gleich ein paar angedachte Schnörkel entfernt und die Komprimierung der wesentlichen Merkmale auf bloss 4 Tage liess die Tages-Höhen- und Kilometer leicht explodieren. Schliesslich wurden es 10600Hm und 325km mit grossem Offroad-Anteil.

Hier die kurzen Tagesberichte:

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Tuscany Trail — Teil 1

Ausgerechnet Andi, der uns zum Graveln angefixt hatte, konnte mit seiner Familie bei unserer ersten grossen Gravel-Bikepacking-Tour nicht dabei sein. Schade – zu gerne hätten wir gesehen, wie Valentina oder er gleich am ersten Tag den Kinderanhänger durch die 30cm tiefen und bis zu 10m langen Pfützen dieses einen fiesen Trailstücks gezogen hätte 😉 .*
*Natürlich war es ganz allgemein sehr schade, dass Andi und Familie nicht dabei sein konnten. Aber wir planen ja noch viele weitere Gravel-Wochen!
So stellte der VCR nur fünf der 1’500 Teilnehmer der Tuscany Trail 2021.

Die TT wird beworben als „unsupported bicycle adventure“, und das war es denn auch: Für die 79€ Teilnahmegebühr gab es ein Startareal in Massa, ein Zielareal in Orbetello und einen GPS-Track für die Route dazwischen.

Die offizielle Route in Blau. Sieht so flach aus, waren aber 8’000 Höhenmeter und ca 480km. Wir folgten ihr treu, abgesehen von einem Abstecher zur grünen Wegmarke. Was dort war, seht ihr bei Tag 5.

Übernachten, Verpflegung, Pannenbehebung und alles weitere war Sache der Teilnehmer. Wir setzten auf Unabhängigkeit und hatten von Kleidung über Werkzeug bis zum Zelt alles am Bike dabei:

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Tim Feys 2020

Unser Club-Mitglied Tim Fey fährt Rennen fürs Goldwurst-Power-Team und hat uns freundlicherweise einen Bericht über sein letztes Rennjahr geschrieben:

Tims Saison 2020

von Tim Fey

Die Saison 2020 sollte meine erste in der Kategorie der Amateure werden. Starten wollte ich mitte März bei einem Trainingsrennen im Rahmen des Remax Cup in Wittnau. Leider wurde das Rennen drei Tage zuvor abgesagt. Was im ersten Moment für viel Verwirrung sorgte, war schlussendlich die richtige Entscheidung. Danach folgte das lange Warten auf den Start der Saison.

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Seraina Leuggers 2020

Unser Vereinsmitglied Seraina Leugger, Cross-Country-Racerin beim Goldwurst-Power-Team, hat uns an der Generalversammlung einen spannenden Rückblick auf ihre Rennsaison 2020 gegeben. Für alle, die ihn verpasst haben, hat sie den nachstehenden Bericht geschrieben.

Das Aufmacherbild oben (© Flurin Leugger) zeigt sie an dem Cross-Country-Weltcup in Nové Město na Moravě in Tschechien.

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Saisonstart 2021

Am 29. März gings los. Bei schönstem Wetter trafen sich über 20 Rennvelofahrer und Biker zum Saisonauftakt am Feigenwinterplatz. Knapp vor Sonnenuntergang waren die Biker auf dem Gempen und freuten sich am Ausblick und auf den Nordtrail. Die Rennvelofahrer hatten da wohl schon einige Kilometer mehr in den Beinen.

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Saisonbericht 2020

Was Saison? Welche Saison? Ausser den Jahreszeiten gab es in diesem verrückten Jahr ja keine Saison.

Und doch fand das eine oder andere statt. So auch der Kraftwerktriathlon. Was? In Basel gibt es seit gefühlten 100 Jahren keinen Triathlon mehr, 20 Jahre sind es sicher.

Kollegen von mir wollten dem Abhilfe schaffen und waren daran einen «richtigen» Triathlon zu organisieren. Corona kam ihnen tüchtig in die Quere, aber sie machten aus der Not eine Tugend.

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